Aufgrund der Corona-Pandemie arbeiten aktuell viele Menschen im Home-Office. Das stellt Arbeitgeber und Arbeitnehmer beim Thema Datenschutz vor neue Herausforderungen. Damit vertrauliche Firmendaten auch am heimischen Computer sicher bleiben, gibt es einige Punkte zu beachten.   

Wenn Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz in die eigene Wohnung verlegen, gelten die bisherigen Regelungen zum Datenschutz und der Datensicherheit grundsätzlich weiter fort. Unternehmen haben dafür Sorge zu tragen, dass auch am heimischen Arbeitsplatz ein vergleichbares Datenschutzniveau erreicht wird wie im Büro auf dem Betriebsgelände. Dies stellt Arbeitgeber vor eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, für deren Umsetzung man in „Friedenszeiten“ sicher mehrere Monate einplanen würde und die nun ad hoc bewerkstelligt werden muss. Für einen praxisgerechten Umgang mit dieser komplexen Thematik haben wir Ihnen ein paar wichtige Anregungen zusammengestellt.

Umgang mit betrieblichen Daten im Home-Office

Sinnbildlich gesprochen ist der Heimarbeitsplatz lediglich die Erweiterung des eigentlichen Arbeitsplatzes eines jeden Mitarbeiters. Das hat zur Folge, dass alle vertraglichen Weisungsrechte des Arbeitgebers bestehen bleiben und dieser für alle betrieblichen Daten weiterhin verantwortlich ist. Es gilt daher auch außerhalb des Betriebsgeländes stets der Grundsatz, dass vertrauliche Daten der Einsichtnahme durch Dritte – z. B. durch einen Blick