Wie geht es nach der Options­erklärung weiter?­ Neuregelung der Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand – § 2b UStG

Die Übergangsregelung des § 2b Umsatzsteuergesetz sieht vor, dass für sämtliche vor dem 1. Januar 2017 ausgeführten Leistungen die bisherige Rechtslage für die Umsatzbesteuerung der juristischen Personen des öffentlichen Rechts (jPdöR) anzuwenden ist. Darüber hinaus wurde den jPdöR die Möglichkeit der Abgabe einer Optionserklärung bis zum 31. Dezember 2016 eingeräumt. In dieser Erklärung konnten die jPdöR erklären, dass der § 2 Abs. 3 UStG in der alten Fassung für sämtliche, nach dem 31. Dezember 2016 und vor dem 1. Januar 2021 ausgeführte Leistungen weiterhin Anwendung finden soll. Diese Optionserklärung hat ein Großteil der deutschen Kommunen abgegeben.

Doch welche Aufgaben gehen mit der Nutzung der Optionserklärung einher, beziehungsweise welche Themenstellungen sind nach der Abgabe der Optionserklärung in der kommenden Zeit zu bearbeiten und was ist dabei zu beachten?

Handlungsempfehlung

Neben der Neubewertung und Überprüfung der umsatzsteuerlichen Sachverhalte als Kernaufgabe steht oftmals zunächst das Problem der fehlenden Übersicht sowie der Transparenz bezüglich der derzeit bestehenden Verträge und Leistungen im Fokus der ersten Tätigkeiten. Mit der Veränderung der Dokumentations- und Nachweispflichten schafft nur eine vollständige Transparenz Sicherheit für den damit einhergehenden Prozess zur Umsetzung nach Ablauf des Optionszeitraumes.

Aufgrund der individuellen Anforderungen der Kommunen und der bislang erst kurzen Projektumsetzungszeiträume, lassen sich derzeit kaum Best Practice Lösungen identifizieren und die Ermittlung einer eigenen Herangehensweise wird notwendig.

Wir bieten Ihnen verschiedene Leistungen im Zusammenhang mit der Neuregelung der Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand.

Unser Leistungsportfolio in diesem Zusammenhang können Sie dem beigefügten Produktblatt entnehmen. Durch die Kombination unserer Erfahrungen in der Kommunalberatung und der Rechts- und Steuerberatung durch unseren Kooperationspartner PETERSEN HARDRAHT PRUGGMAYER Rechtsanwälte Steuerberater Partnerschaft mdB finden wir stets die für Sie optimale Lösung.

Produktblatt zum Download als PDF:
Produktblatt Neuregelung § 2b UStG – zum Download (PDF)

 

Verfasser:

Sebastian Heinemann

Interner Revisor DIIR
Externer Datenschutzbeauftragter